GLOBAL VULVA

Global Vulva @ HafenLichtSpiele, Dusseldorf, 2009
HafenLichtSpiele, Dusseldorf, August 2009. Photo courtesy of © Joerg Weule (> two more photos)


GLOBAL VULVA

Myriam Thyes, 2009. Flash animation / digital video (Pal, HD or SD, 16:9), black/white, stereo. Duration: 6:40, loop.
Director, script, graphics, animation: Myriam Thyes. Music: Kristina Kanders.

Watch the Flash animation.   Watch the Flash video.    |     Global Vulva PDF     |     page with 12 stills    

The animation Global Vulva connects female figures and vulva symbols from different times, countries and cultures, while they morph into each other - the cultural meaning of the female genital becomes visible again.
You'll see paleolithic engravings, the Greek goddess Baubo, a winged woman from an ice-age culture in Siberia, an Irish Sheila-na-gig, drawings of vulvas and their symbols, an Indian yoni stone, the Tibetan goddess Naljorma Dewa, African statues of noble ladies / ancestors, the Aztec goddess Mayahuel, the Black Stone at the Kaaba in Mecca, a double-tailed mermaid, hands forming the mudra 'Lotus and Bee' in a labyrinth, ...

Installation: projection, loop.
Screening copy: HD video, or Flash animation (on data DVD or hard disk).
Devices: computer, HD projector, 2 loudspeakers.
Software: player for HD video (f.e. Quicktime), or a stand-alone Flash-player.

 

Die Animation Global Vulva verbindet weibliche Figuren und Vulva-Symbole aus unterschiedlichen Zeiten, Kulturen und Ländern, indem sie sich in einander verwandeln - die kulturelle Bedeutung des weiblichen Genitales wird wieder sichtbar.
Sie sehen steinzeitliche Schnitzereien, die griechische Göttin Baubo, eine geflügelte Frau aus einer Eiszeit-Kultur in Sibirien, eine irische Sheila-na-gig, Zeichnungen von Vulven und ihrer Symbole, ein indischer Yoni-Stein, die tibetische Göttin Naljorma Dewa, afrikanische Statuen hochrangiger Ahninnen, die aztekische Göttin Mayahuel, der Schwarze Stein an der Kaaba in Mekka, eine doppelschwänzige Meerjungfrau, das Hände-Mudra 'Lotus und Biene' in einem Labyrinth, ...

Installation: Projektion, Loop.
Vorführ-Kopie: HD-Video, oder Flash-Animation (auf Daten-DVD oder Festplatte).
Geräte: Computer, HD-Beamer, 2 Aktiv-Lautsprecher.
Software: Player für HD-Video (z.B. Quicktime), oder ein Stand-Alone Flash-Player.

     

Über Kristina Kanders

Kristina Kanders studierte Schlagzeug und widmet sich seit ein paar Jahren vornehmlich der Komposition ihrer eigenen Musik, die sich virtuos im Spannungsfeld zwischen handgemacht - akustisch und elektronisch - programmiert bewegt. Ihre zweite Solo CD "Say Something" wird im Januar 2010 erscheinen. Ihre Konzerte sind von großer Spielfreude, berührenden Songs, mitreißendem Schlagzeug und komplexen Improvisationen gegprägt. Die Musik ist genre-übergreifend und enthält Elemente aus Pop, Jazz, Electronica und Weltmusik.

> Kristina Kanders' Lebenslauf im Web

> Website von Kristina Kanders

> GLOBAL VULVA im Köln Magazin

 

 

Myriam Thyes zur Animation

Seit vielen Jahren sammle ich Abbildungen mythischer Frauen-Gestalten und zeichne sie in Museen. Anfang 2009 ist das Buch VULVA. Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts meiner langjährigen Freundin Mithu Sanyal erschienen. Dieses Werk inspirierte mich dazu, all die gesammelten Frauen-Bilder unter dem Aspekt der Vulva zu einer Animation zu verbinden. Dazu suchte ich einen passenden Klang: ausschließlich Schlagzeug und Percussion, nicht eine Musik mit durchgehendem Rhythmus, sondern eine atmosphärische Begleitung und Betonung der bildlichen Transformationen. In Köln lernte ich Kristina Kanders kennen, die bereit war, sich auf diese Vorstellung einzulassen. Sie entwickelte, spielte und mischte ein höchst lebendiges und einfühlsames Klang-Panorama, das 'Global Vulva' optimal zur Geltung bringt.

Kristina Kanders zur Komposition

Es ist mir eine große Freude, dass ich bei diesem Film die Musik komponieren/einspielen durfte. Ich habe mich einmal quer durch meine über Jahrzehnte gewachsene Sammlung von Drums und Percussion aus aller Welt getrommelt, wobei der Film als Vorlage für meine Improvisationen diente. Die Nachbearbeitung fand am Computer statt. Freie, sphärische Teile wechseln sich mit Groove und rhythmischen Passagen ab und untermalen den ständigen Fluss der Veränderung im Film.