
HafenLichtSpiele, Dusseldorf, August 2009. Photo courtesy of © Joerg Weule (> two more photos)
Myriam Thyes, 2009. Flash animation / digital video (Pal, HD or SD, 16:9), black/white, stereo. Duration: 6:40, loop.
Director, script, graphics, animation: Myriam Thyes. Music: Kristina Kanders.
Watch the Flash animation.
Watch the Flash video. | Global Vulva PDF | page with 12 stills
The animation Global Vulva connects female figures and vulva symbols from different times, countries and cultures, while they morph into each other - the cultural meaning of the female genital becomes visible again. Installation: projection, loop. |
Die Animation Global Vulva verbindet weibliche Figuren und Vulva-Symbole aus unterschiedlichen Zeiten, Kulturen und Ländern, indem sie sich in einander verwandeln - die kulturelle Bedeutung des weiblichen Genitales wird wieder sichtbar. Installation: Projektion, Loop. | |
Über Kristina KandersKristina Kanders studierte Schlagzeug und widmet sich seit ein paar Jahren vornehmlich der Komposition ihrer eigenen Musik, die sich virtuos im Spannungsfeld zwischen handgemacht - akustisch und elektronisch - programmiert bewegt. Ihre zweite Solo CD "Say Something" wird im Januar 2010 erscheinen. Ihre Konzerte sind von großer Spielfreude, berührenden Songs, mitreißendem Schlagzeug und komplexen Improvisationen gegprägt. Die Musik ist genre-übergreifend und enthält Elemente aus Pop, Jazz, Electronica und Weltmusik. > Kristina Kanders' Lebenslauf im Web |
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Myriam Thyes zur AnimationSeit vielen Jahren sammle ich Abbildungen mythischer Frauen-Gestalten und zeichne sie in Museen. Anfang 2009 ist das Buch VULVA. Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts meiner langjährigen Freundin Mithu Sanyal erschienen. Dieses Werk inspirierte mich dazu, all die gesammelten Frauen-Bilder unter dem Aspekt der Vulva zu einer Animation zu verbinden. Dazu suchte ich einen passenden Klang: ausschließlich Schlagzeug und Percussion, nicht eine Musik mit durchgehendem Rhythmus, sondern eine atmosphärische Begleitung und Betonung der bildlichen Transformationen. In Köln lernte ich Kristina Kanders kennen, die bereit war, sich auf diese Vorstellung einzulassen. Sie entwickelte, spielte und mischte ein höchst lebendiges und einfühlsames Klang-Panorama, das 'Global Vulva' optimal zur Geltung bringt. Kristina Kanders zur KompositionEs ist mir eine große Freude, dass ich bei diesem Film die Musik komponieren/einspielen durfte. Ich habe mich einmal quer durch meine über Jahrzehnte gewachsene Sammlung von Drums und Percussion aus aller Welt getrommelt, wobei der Film als Vorlage für meine Improvisationen diente. Die Nachbearbeitung fand am Computer statt. Freie, sphärische Teile wechseln sich mit Groove und rhythmischen Passagen ab und untermalen den ständigen Fluss der Veränderung im Film. |